Hier finden Sie Veranstaltungshinweise und Impulse aus meiner Arbeit mit Führungskräften, Unternehmern und Unternehmerinnen.
So bringt dich eine flexible Planungs-Strategie in 2025 voran.
"Wir hatten alles perfekt geplant – und wurden trotzdem von der Realität überrollt". Dieses Fazit eines erfahrenen Unternehmers in unserem TAB-Board brachte die Herausforderung auf den Punkt, vor der wir alle stehen: Wie können wir in volatilen Zeiten überhaupt noch strategisch planen?
Nach vielen Jahren als Unternehmer-Coach weiß ich: Der Jahreswechsel ist der Moment der Wahrheit – und der größten Unsicherheit.
Benjamin Franklin sagte einmal: „Wer nicht plant, plant zu scheitern“. Genügt jedoch die einmalige Jahresplanung als sichere Strategie? Wir glauben: Nein.
Es braucht auch Flexibilität und die Bereitschaft, sich an Veränderungen anzupassen.
Der unterschätzte Erfolgsfaktor: Ein ehrlicher Jahresrückblick
Bevor wir den Blick nach vorne richten, lohnt sich eine strukturierte Analyse:
Was waren unsere größten Erfolge – und wodurch wurden sie möglich?
Welche unerwarteten Hindernisse haben uns ausgebremst?
Wo haben wir zu starr an Plänen festgehalten?
Diese Erkenntnisse sind Gold wert für die kommende Planung.
Planen mit Flexibilität und Fokus
Hier sind drei Ansätze, die uns bei TAB helfen, Planungen nicht nur ambitioniert, sondern auch anpassungsfähig zu gestalten:
1. Ziele klar definieren – aber flexibel bleiben
Setze dir klare, erreichbare Ziele, die dich und dein Team auf das Wesentliche ausrichten. Aber sei bereit, diese bei Bedarf anzupassen. Flexibilität ist der Schlüssel, um auf unvorhersehbare Herausforderungen zu reagieren.
2. Regelmäßig reflektieren und justieren
Plane feste Zeitpunkte ein, um deinen Fortschritt zu überprüfen und Pläne bei Bedarf zu überarbeiten. So bleibst du auf Kurs, auch wenn sich die Bedingungen ändern.
3. Nutze die Intelligenz deines Netzwerks
Ein TAB-Board bietet dir nicht nur ehrliches Feedback, sondern auch Inspiration und neue Perspektiven. Die Erfahrungen anderer Unternehmer helfen dir, Risiken zu minimieren und fundiertere Entscheidungen zu treffen.
Eine Erkenntnis, die bleibt:
"Strategische Planung bedeutet nicht, die Zukunft vorherzusagen – sondern vorbereitet zu sein, egal was kommt."
Und du?
Wie planst du dein nächstes Geschäftsjahr?
„Es war die wichtigste Entscheidung des Jahres. Und ich traf sie allein.“
Diese Worte eines Unternehmers aus meinem Netzwerk zeigen das größte Risiko, dem ich in meiner Arbeit als TAB-Coach immer wieder begegne:
Einsamkeit an der Spitze.
Wie oft höre ich Sätze wie:
„Hätte ich das bloß damals mit jemandem besprochen …“
Von erfolgreichen Unternehmern. Von Geschäftsführern mit jahrzehntelanger Erfahrung. Von Menschen, die „eigentlich“ alles richtig machen.
Der hohe Preis einsamer Entscheidungen
Ein Inhaber eines 40-Mann-Betriebs erinnert sich:
„Ich saß nachts wach und wälzte Zahlen. Explodierende Energiekosten, Lieferengpässe, ein schwankender Markt – alle warteten auf meine Entscheidungen.“
Doch das Schlimmste? Die Einsamkeit.
„Als Unternehmer willst du stark sein, aber innerlich fragte ich mich ständig: Tue ich das Richtige?“
Dann besuchte er sein erstes TAB-Board-Meeting.
Dort traf er Unternehmer, die seine Herausforderungen nicht nur kannten, sondern sie bereits gemeistert hatten.
Ergebnis?
„Eine einzige Idee aus dem Board reduzierte unser Risiko bei schwankenden Energiekosten erheblich und sparte uns 50.000 Euro. Aber noch wichtiger: Ich hatte endlich wieder Klarheit – und konnte
nachts schlafen.“
Warum Top-Unternehmer auf Peer-to-Peer-Netzwerke setzen:
1️. Teure Fehler vermeiden
Fehlentscheidungen können heute existenzbedrohend sein. In unseren TAB-Boards beleuchten erfahrene Unternehmer deine strategischen Pläne aus allen Perspektiven. Gemeinsam erkennen wir Risiken,
die dir allein vielleicht verborgen bleiben.
2. Auf geballtes Erfolgswissen zugreifen
Stell dir vor, du hättest Zugriff auf die Erfahrung von Unternehmern aus verschiedensten Branchen. Unser Netzwerk liefert dir erprobte Konzepte – von Preisstrategien über Teambuilding bis hin zu
Prozessoptimierungen.
3. Schneller und sicherer skalieren
Heute gewinnt nicht Größe, sondern der Schnelligkeit. Mit einem starken Board im Rücken erkennst du Chancen früher – und nutzt sie mutig.
Und du?
Hättest du gern ein „Expertenteam“ aus erfolgreichen Unternehmern an deiner Seite? Menschen, die deine Herausforderungen kennen und dir helfen,
die richtigen Weichen zu stellen?
Dann melde dich bei mir. Gern unterstütze ich dich bei deiner Suche nach einer passenden Gruppe. In nur 15 Minuten erfährst du:
Warum ein Unternehmen nicht wächst?
Weil du das Hamsterrad nicht verlässt!
Kennst du das Gefühl, nur noch zu reagieren, anstatt aktiv zu gestalten?
Dein Tag ist voll mit Meetings, E-Mails und spontanen Krisen. Am Ende bleibt keine Zeit mehr für das Wesentliche: die strategische Ausrichtung deines Unternehmens.
So beginnt das Hamsterrad – und viele Unternehmer und Führungskräfte fühlen sich darin gefangen.
Aber hier ist die gute Nachricht:
Es gibt einen Ausweg.
Warum viele Unternehmer im Hamsterrad feststecken
1. Fokus aufs Tagesgeschäft statt auf die Strategie
2. Fehlende Priorisierung von Aufgaben
3. Kein ehrliches Feedback oder neue Perspektiven
Die Folgen?
Der Weg aus dem Hamsterrad
TAB hilft dir, den Ausstieg zu schaffen – Schritt für Schritt.
Ein Beispiel aus der TAB-Praxis
Ein TAB-Mitglied aus Duisburg war jahrelang im operativen Tagesgeschäft gefangen. Mit Unterstützung seines Boards hat er:
Das Ergebnis?
Mehr Zeit, mehr Fokus – und ein motiviertes Team.
Und du?
Was würdest du tun, wenn du aus dem Hamsterrad aussteigen könntest?
So steuerst du dein Unternehmen sicher durch bewegte Zeiten.
In wirtschaftlich unsicheren Zeiten fühlen sich viele Unternehmer und Führungskräfte, als ob ihnen das Ruder aus der Hand gleitet. Herausforderungen wirken überwältigend, und es scheint, als ob man nichts dagegen tun kann.
Ein TAB-Mitglied aus Duisburg erzählte mir neulich von seinem Gefühl der Ohnmacht. Ein Hindernis folgte dem anderen und der Stress wuchs. Es schien, als ob die äußeren Umstände alles bestimmen. Doch dann änderte sich seine Perspektive – und damit alles.
Was half? Der „Circle of Influence“ von Stephen Covey!
Statt sich auf Dinge zu konzentrieren, die man nicht verändern kann, haben wir uns auf das konzentriert, was wirklich beeinflussbar ist. Diese einfache Änderung der Sichtweise brachte neue Klarheit und Energie. Das Ergebnis? Ein Unternehmen, das sich auf das Wesentliche fokussiert und durch Herausforderungen stärker wird.
Hier sind drei Schritte, die dir helfen, deinen Einflussbereich zu vergrößern:
1. Finde heraus, was du beeinflussen kannst
Sieh genau hin: Was hast du wirklich unter Kontrolle? Oft lässt sich mehr tun, als es scheint – wie Abläufe verbessern, Mitarbeiter motivieren oder die Finanzen optimieren.
2. Akzeptiere, was nicht beeinflussbar ist
Marktbedingungen oder politische Entscheidungen? Die kannst du nicht verändern. Lerne, solche Dinge zu akzeptieren, und richte deine Energie auf das, was für dich machbar ist.
3. Setze Prioritäten im eigenen Einflussbereich
Bestimme klare Schritte und konzentriere dich auf das, was dein Unternehmen voranbringt. In unseren Board-Meetings erarbeiten wir genau diese Schritte gemeinsam, um strategisch und effektiv zu handeln.
Was tust du, um dein Unternehmen in stürmischen Zeiten stabil zu halten?
Hast du eigene Strategien?
Melde dich gern zu einem persönlichen Gespräch, um herauszufinden, wie ich dich aktuell unterstützen kann.
Wir kennen alle die Macht der Gewohnheit.
Wäre es nicht cool, die Gewohnheit auf seiner Seite zu haben - lauter gute Gewohnheiten? Oder zumindest einige schlechte loszuwerden? Ist das möglich?
Wie das gehen kann, verrät eine alte Lebensregel:
🌱 Säe einen Gedanken und ernte eine Tat;
🌱 säe eine Tat und ernte eine Gewohnheit;
🌱 säe eine Gewohnheit und ernte einen Charakter;
🌱 säe einen Charakter und ernte ein Schicksal.
Im Zentrum steht die Macht der Gewohnheiten. Es sind mächtige, unbewusste Muster, die den Charakter prägen.
Die Lebensregel zeigt ja eine klare Richtung an. Nicht umgekehrt. Es folgen nicht aus dem Schicksal der Charakter und unweigerlich die Gewohnheiten und Taten.
Am Anfang steht der Gedanke - der macht die Gewohnheit!
In "7 Wege zur Effektivität" schreibt Stephen Covey über die erste Gewohnheit effektiver Menschen, dem "Pro-aktiv Sein": "Es bedeutet mehr, als einfach nur die Initiative zu ergreifen. Es heißt, dass wir als Menschen selbst für unser Leben verantwortlich sind. Unser Verhalten leitet sich von unseren Entscheidungen ab, nicht von den gegebenen Bedingungen." Wir müssen also nicht so handeln, wie wir es tun, wir entscheiden uns dafür.
Diese Einsicht ist für den einen oder die andere zunächst emotional schwer annehmbar. Wir können nicht mehr die Umstände oder andere Menschen für unser Verhalten verantwortlich machen. Aber wenn wir sie annehmen, öffnet sich eine große Chance: Wir haben dann die Freiheit, uns immer wieder gegen solche Gewohnheiten zu entscheiden, die uns nicht guttun, und sie schrittweise zu ändern. Das ist bei festen Gewohnheiten nicht von einem Tag auf den anderen möglich. Aber mit Geduld und Ausdauer machbar.
💡 Also: noch stärker als die Macht der Gewohnheit ist der Gedanke, denn der macht die Gewohnheit.
❓ Was möchten Sie sich gern zur Gewohnheit machen?
👉 Dann sähen Sie JETZT den passenden Gedanken!
Neulich traf sich unser Duisburger Unternehmer-Board in der Loge eines Teilnehmers im MSV-Stadion. Mal raus aus dem Unternehmeralltag für frische Impulse und ehrliches Feedback.
✔ Perspektivwechsel
✔ vertrauliche Runde
✔ spannende Themen
✔ offener Austausch
✔ inspirierende Impulse
Deshalb veranstalten wir unsere Treffen bewusst immer wieder in unterschiedlichen Unternehmen - und manchmal auch ganz woanders.
Hohe Krankenstände, fehlende Motivation, Dienst nach Vorschrift, wenig Kollegialität, keiner denkt für das große Ganze, ...
😒 Das frustriert viele Führungskräfte und Mitarbeiter. Insbesondere, wenn keine konkreten Ursachen erkennbar sind.
💡 Dann lohnt sich manchmal ein Blick auf die gemeinsame Perspektive:
Haben die betroffenen Mitarbeiter gute Antworten auf auf einige für sie wichtige Fragen?
❓ Warum stehe ich jeden Tag auf, wofür strenge ich mich an?
❓ Was geschieht mit meinen Arbeitsergebnissen, wem nützen sie?
❓ Was ist der Sinn unseres Unternehmens, was ist unser Beitrag in der Gesellschaft?
❓ Was bewirken unsere Produkte oder Dienstleistungen?
Und:
❓ Wohin geht unsere Reise, wohin wollen wir uns entwickeln?
❓ Wie wird unser Unternehmen in 3 Jahren aussehen?
❓ Was wird sich dann verbessert haben?
❓ Was bedeutet das für mich persönlich?
💡 Das sind Dinge, die Mitarbeiter antreiben, Teams zusammenschweißen und Unternehmen nach vorne bringen.
Oder eben nicht. Je nachdem, welche Antworten sie finden.
Haben Sie eine motivierende Vision für Ihr Unternehmen?
Und kennen Ihre Mitarbeiter sie?
(damit sie weniger zum Arzt gehen 😉)
"Dafür habe ich aktuell keine Zeit; ich muss erst mein Unternehmen aus der Krise führen."
Immer wieder höre ich diesen Satz von Unternehmern, die erst selbst ihre Probleme lösen möchten, bevor sie sich mit anderen darüber austauschen. Natürlich bedeutet das nicht immer, den Kopf in den Sand zu stecken, aber es geht mir hier um den Wert neuer Perspektiven.
Mitglieder unserer Unternehmerrunden sagen:
💡 "Gerade wenn's mal nicht gut läuft, muss ich an meinem Unternehmen arbeiten - und dafür hole ich mir regelmäßig Impulse von anderen Unternehmern."
💡 "Durch den strukturierten Austausch spare ich viel mehr Zeit als ich dort investiere."
Warum diese verschiedenen Sichtweisen?
Es hängt von der Qualität und der Ausrichtung der Runde ab, in der der man sich austauscht. Ein Stammtisch hilft zum Dampf ablassen, aber meist nicht zur Lösungsfindung.
In den TAB-Boards treffen sich
✅ Gleichgesinnte Unternehmer:innen aus der Region,
✅ die sich und ihr Unternehmen weiterentwickeln wollen,
✅ die dabei von den Erfahrungen anderer lernen möchten,
✅ die bereit sind, eigene Erfahrungen weiterzugeben,
✅ und die dabei einem strukturierten Ablauf folgen.
Gerade (!) in schwierigen Zeiten ist dieser Austausch doppelt wertvoll, weil man dann schnell gute Lösungen braucht und kostspielige Fehler vermeiden muss.
Mit wem tauschen Sie sich aus?
Wenn Sie Unterstützung brauchen, eine für Sie passende Runde zu finden, melden Sie sich gern bei mir.
Dieses Zitat bringt auf den Punkt, wohin zielloses Herumirren führt.
Im Leben.
Beim Autofahren.
In Besprechungen.
Wie oft startet eine Besprechung, ohne dass allen klar ist, wohin die Reise geht?
Und wohin bringt sie uns? Woanders. 😒
Schritt 1 in der Vorbereitung ist daher nicht die Entscheidung, was wir WÄHREND des Meetings diskutieren wollen.
Sondern, was NACH der Besprechung sein soll:
❓ Wird jemand etwas TUN?
❓ Werden wir etwas ENTSCHEIDEN?
✅ Sobald das klar ist, ist es meist relativ einfach, die Agenda so zu gestalten, dass gemeinsam dieses Ziel erreicht werden kann.
Das macht Besprechungen nicht nur effektiver und kürzer, sondern in vielen Fällen überhaupt erst sinnvoll.
Zeit-Tipp #4: Übernehmen Sie Verantwortung dafür, wie Sie Ihre Zeit verbringen
Genauso wie Sie von Ihren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen erwarten, ihre Arbeitszeit bewusst und effizient zu nutzen, so sollten Sie es auch selbst tun. Sie allein sind für Ihre Produktivität verantwortlich!
💡 Wenn Sie noch nicht wissen, wo Sie aktuell am meisten Zeit verlieren, hilft eine Zeit-Inventur. Notieren Sie für ein oder zwei Wochen, was Sie täglich tun und wie lange es jeweils dauert. Schaffen Sie Transparenz über die Art und Dauer der Tätigkeiten und die Häufigkeit der Unterbrechungen.
Und dann nutzen Sie die in den letzten Posts genannten Tipps:
👉 Entscheiden Sie, was wichtig ist,
👉 vereinbaren Sie Zeit-Fenster für E-Mails, Fokus-Zeit usw. und
👉 delegieren Sie!
💡 Eine gute Möglichkeit, die persönliche Effektivität nachhaltig zu verbessern, ist die aktive Mitarbeit in einer Gruppe von Gleichgesinnten wie den TAB-Unternehmer-Boards. Hier nehmen sich Unternehmer und Unternehmerinnen gegenseitig in die Pflicht, regelmäßig an ihren Zielen zu arbeiten und für sich ein optimales Zeitmanagement zu finden.
Wenn Sie eine TAB-Runden hier in Duisburg kennenlernen möchten, sprechen Sie mich an.
Zeit-Tipp #3: Delegieren Sie (immer)!
Eine stetige Herausforderung vieler Führungskräfte ist die Übertragung von Aufgaben an Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen. Sie sehen sich selbst als ihren besten Mitarbeiter und meinen, dass die Dinge nur durch sie selbst zufriedenstellend erledigt werden können.
😒 Diese Haltung hält nicht nur die Führungskraft im Hamsterrad, sondern lähmt und demotiviert auch Mitarbeiter. 😒😒😒
💡 Hier eine pragmatische Sequenz, wie Sie Aufgaben erfolgreich delegieren:
💡 Dadurch geben Sie Ihren Teammitgliedern eine Chance, ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen – und sich dabei weiterzuentwickeln. Und Sie selbst gewinnen zeitlichen Freiraum.
❓ Welche ihrer Aufgaben können Sie noch delegieren?
❓ Was könnte dabei schlimmstenfalls passieren?
❓ Was können Sie und Ihre Mitarbeiter dabei gewinnen?
❓ Was können Sie tun, damit es gelingt?
Zeit-Tipp #2: Wie Sie in Ruhe arbeiten und wichtige Themen endlich fertig kriegen
Bestimmt haben Sie schon die Erfahrung gemacht, viel effektiver zu sein, wenn Sie einige Stunden ungestört einfach nur Dinge „wegarbeiten“ können. Umgekehrt kostet jede Unterbrechung Zeit und Nerven.
Wissenschaftliche Studien belegen: Bei komplexen Themen kostet uns jede Unterbrechung 15 - 30 Minuten, weil wir uns immer wieder neu eindenken müssen!
Eine sprudelnde Quelle von Unterbrechungen ist der Anspruch, ständig erreichbar zu sein, telefonisch, per E-Mail und Textnachrichten und durch die „offene Tür“ für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. De facto bewegen sich dadurch aber gerade die großen Themen langsamer – oder gar nicht.
💡 Mein Tipp: Legen Sie fest, wann Sie für andere verfügbar sind - und wann nicht
Sie sind auch Chef oder Chefin über Ihren Kalender. Definieren Sie also Zeiten, in denen Sie ungestört arbeiten können. Schalten Sie dann Ihr Smartphone stumm und schließen Sie die Tür. Beantworten Sie E-Mails nicht sofort, sondern in dafür reservierten Zeiten.
Und die Mitarbeiter?
💡 Vereinbaren Sie, dass sie ihre Themen gebündelt mit Ihnen besprechen. Lieber drei Fragen im Block, als drei mal unterbrochen werden. Und manches klärt sich dann sogar auf anderem Wege, wenn man den Chef nicht jederzeit "schnell mal" fragen kann.
💡 Übrigens: Auch ihre Mitarbeiter arbeiten effizienter, wenn es nicht zum guten Ton gehört, jederzeit ansprechbar sein zu müssen.
❓ Haben Sie festgelegt, wann Ihre Mitarbeiter Sie ansprechen dürfen und wann nicht?
❓ Kennen Sie Ihre Top-Prioritäten?
❓ Haben Sie sie aufgeschrieben und immer im Blick?
❓ Welches Ritual hilft Ihnen, sie im Blick zu behalten?
Zeit-Tipp #1: Wie Sie Zeit haben für Wichtiges
Heute geht es um Priorisierung und Planung
Schon Eisenhower hat mit seiner Wichtig-Dringlich-Matrix darauf hingewiesen, dass wir am meisten Zeit verschwenden, wenn wir an unwichtigen Dingen arbeiten. Unterscheiden Sie daher Wichtiges von dem, was einfach nur getan werden muss. Viele dringliche Themen sind bei näherem Hinsehen nicht wichtig.
💡 Dafür müssen Sie aber Ihre Prioritäten kennen und stets im Blick haben – eine der wichtigsten Eigenschaften erfolgreicher Führungskräfte. Machen Sie es schriftlich. Oft hilft schon eine Differenzierung zwischen „hoher“ und „niedriger“ Priorität. Entscheiden Sie so, welche Aufgaben, Besprechungen oder Mitarbeitergespräche Vorrang haben.
💡 In der Hektik des Arbeitstags ist der Blick auf die Prioritäten oft getrübt. Nehmen Sie sich daher beispielsweise jeden Abend bewusst einige Minuten, um Ihre Aufgaben und Termine für den nächsten Tag zu prüfen und ggf. anzupassen:
- Was ist Ihnen wichtig?
- Womit werden Sie starten?
💡 Planen Sie am Freitag oder am Wochenende in 30 Minuten die kommende Woche. Blocken Sie im Kalender Zeit für Ihre Top-Prioritäten – und entscheiden Sie, wie Sie mit den weniger wichtigen Dingen umgehen wollen. Dazu folgt ein Tipp in den kommenden Tagen.
❓ Kennen Sie Ihre Top-Prioritäten?
❓ Haben Sie sie aufgeschrieben und immer im Blick?
❓ Welches Ritual hilft Ihnen, sie im Blick zu behalten?
ZEIT ist ein wiederkehrendes Thema in unseren Unternehmerrunden und Führungskräfte-Trainings:
⏳ ZEIT für strategische Themen
⏳ ZEIT für Mitarbeiter
⏳ ZEIT, um an der Firma zu arbeiten
⏳ ZEIT für Familie und Freunde
⏳ ZEIT für Erholung und Urlaub
Manche Unternehmer, Unternehmerinnen und Führungskräfte haben ein angeborenes Talent für Effektivität und arbeiten effizient die Dinge ab, die ihnen wichtig sind. Aber viele andere fühlen sich ständig gehetzt, fremdbestimmt, ohne Zeit und Ruhe für unternehmerische Aufgaben. Trotz langer Arbeitstage kommen sie nicht so voran, wie sie es sich wünschen, weil ihnen ein Großteil ihrer wertvollsten Ressource „Zeit“ ungenutzt durch die Finger rinnt.
Infolgedessen schieben sie meist die wichtigen unternehmerischen Aufgaben vor sich her, weil sie dafür die nötige Ruhe nicht finden. Dadurch müssen immer häufiger Feuer gelöscht werden – und sie bleiben im Hamsterrad.
Verantwortlich für den Teufelskreis sind oft drei Gewohnheiten:
😒 Ohne Plan in den Tag starten.
😒 Sich häufig unterbrechen lassen.
😒 Mitarbeiteraufgaben „schnell“ selbst erledigen.
Und so können Sie sie überwinden:
💡 1. Definieren Sie Prioritäten und planen Sie voraus
💡 2. Legen Sie fest, wann Sie für andere verfügbar sind (und wann nicht)
💡 3. Delegieren Sie (immer)
💡 4. Übernehmen Sie Verantwortung dafür, wie Sie Ihre Zeit verbringen
Konkrete Hinweise, wie die einzelnen Punkte gelingen können, folgenden hier in den nächsten Wochen.
Sie möchten Dinge bewegen, verändern und weiterentwickeln, aber gerade wichtige Vorhaben kommen nicht voran?
Das kenne ich gut. Gewisse Punkte bleiben hartnäckig unerledigt auf der ToDo-Liste. Das nervt! Und oft sind es gerade die, die uns und/oder das Unternehmen voranbringen … würden. 😒
Hier drei Tipps, wie Sie es schaffen, dass die Dinge nicht im Sande verlaufen. Als Führungskraft, Unternehmerin oder Unternehmer werden Sie pausenlos mit Informationen, Fragen, Entscheidungen konfrontiert. Sie müssen daher
Die Zeitblöcke kommen als erstes in den Kalender, dann wenn er noch frei ist. Sie sind fix, ähnlich wie wichtige Kundentermine. Alles andere wird drum herum geplant.
Dem „Accountability Partner“ stellen Sie ihren schriftlichen Plan vor. Sie vereinbaren regelmäßige kurze Gespräche, in denen Sie ihm oder ihr gegenüber Rechenschaft ablegen.
Das habe ich selbst gerade in einem Seminar als sehr hilfreichen Antrieb erlebt, damit die Lerninhalte auch in Ergebnisse umgesetzt werden.
Auch bei TAB nutzen Unternehmer und Unternehmerinnen diesen Ansatz, um ihre Themen voranzutreiben. In den monatlichen Unternehmerrunden erarbeiten wir nicht nur Ideen und Lösungen, sondern legen auch voreinander Rechenschaft über deren Umsetzung ab. Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, sprechen Sie mich an.
Vor wem legen Sie Rechenschaft ab?
"Dieses Buch / diese Methode / dieser Coach wird dein Leben verändern!"
Das steht auf vielen Buchdeckeln und in Anzeigen. Und wir bekommen gute Tipps von Freunden.
Warum funktionieren sie dann oft nicht für uns?
1) Weil das Buch, die Methode, der Coach nicht unser Leben ändern können, sondern nur wir selbst. Nicht das Notenheft macht die Musik, sondern der Musiker. Wir müssen die Dinge tun, ausprobieren, leben.
2) Weil nicht jeder Rat für jeden passt. Ob ich links oder rechts herum gehen sollte, hängt a) davon ab, aus welcher Richtung ich komme und b) wo ich hin will.
Das erleben wir auch in unseren TAB-Unternehmerrunden. Aus dem Board-Meeting und Coaching holen sich die Teilnehmer eine Menge praxis-erprobten Rat und Erfahrung ab. Sie prüfen dann aber selbst, was für sie passt, und setzen es zwischen unseren Treffen in die Tat um. So kommen sie voran und entwickeln ihre Unternehmen weiter.
Das Zitat steht übrigens auf dem Buch "The Happiness Equation" von Neil Pasricha. Empfehlenswert ... aber das Buch allein wird dein Leben nicht verändern 😉
Oft malen wir uns aus, was alles passieren könnte, was andere sagen oder denken könnten. Nichts von allem tritt meist ein, aber bis dahin haben wir uns schlecht gefühlt :-(
Zu einer wunderbaren Erkenntnis kommt der Protagonist in Karsten Dusses Roman "Achtsam morden":
"Wenn ich Dinge beobachte, ohne sie zu bewerten, kann ich ihnen das Negative nehmen. Wenn ich Dingen, die ich beobachte, etwas Wohlwollendes unterstelle, kann ich sie in etwas Positives wenden."
Solange bis ein Ereignis eintritt, passieren die Dinge ausschließlich in meinem Kopf.
Bis dahin kann ich also mich entscheiden:
a) Male ich mir die negativen Möglichkeiten aus, geht es mir bis zum Ereignis schlecht.
b) Male ich mir positive Optionen aus, geht es mir bis zum Ereignis gut.
Was ist schöner? Sie haben die Wahl. Einfach mal ausprobieren.
Führungskräfte, Unternehmer und Unternehmerinnen treffen täglich Entscheidungen. Viele haben langfristige Bedeutung für Firma, Mitarbeiter und Familien. Das will wohlbedacht sein.
Dabei hilft es, die Dinge mal aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten:
Solche ein Wechsel der Perspektiven ist ein Schlüsselfaktor in der Coaching-Arbeit. Auch die Teilnehmer unserer TAB Boards wissen ihn zu schätzen: Dort unterstützen wir uns bei wichtigen Entscheidungen und profitieren von der jahrelangen Erfahrung und Expertise der anderen in der Runde. Gerade der Austausch unterschiedlicher Charaktere aus unterschiedlichen Branchen macht den besonderen Wert dieser Runden.
Was hilft Ihnen, von Zeit zu Zeit die Perspektive zu ändern, um auf neue Lösungen zu kommen?
Personen mit einem gewissen Hang zum Perfektionismus tun sich schwer mit Lösungen, die noch nicht wirklich rund erscheinen. Es wird weiter gefeilt, verbessert, optimiert. Die Umsetzung verzögert sich oder bleibt am Ende ganz auf der Strecke. Ich spreche aus Erfahrung ;-)
Was mir da hilft?
Ich erfreue mich an wahrer Perfektion - in der Natur. Wer nach dem Motto "be present, not perfect" mit offenen Augen raus geht, wird schnell fündig. In diesen Tagen findet man am Wegesrand und auf den Wiesen tausende Löwenzahnblüten. Gemacht für wenige Tage, aber perfekt bis ins Detail. Ebenso Insekten und frische Triebe an den Bäumen.
Wenn ich das sehe, relativiert sich mein eigenes Streben nach vermeintlicher Perfektion. Gut genug ist gut genug. Dann bleibt noch Zeit für die Perfektion da draußen.
Haben Sie Geduld mit Ihren Mitarbeitern?
(Un)Geduld war gerade wieder Thema im Austausch mit einem Unternehmer hier in Duisburg. Die Mitarbeiter entwickeln sich nicht so schnell wie gewünscht. Es werden Fehler gemacht. Man muss viele Dinge x-mal wiederholen ... Kennen Sie das?
Im letzten Herbst haben wir im Garten ein Apfelbäumchen gepflanzt. Jetzt endlich zeigen sich die ersten zarten Blätter an der Spitze. Aber bis zu den Früchten wird es noch lange dauern. Dazu gibt es ein wunderbares Zitat, das Ägidius von Assisi zugeschrieben wird:
🌱 Wenn der Baum geboren wird, ist er nicht sofort groß.
🌱 Wenn er groß ist, blüht er nicht sofort.
🌱 Wenn er blüht, bringt er nicht sofort Früchte hervor.
🌱 Wenn er Früchte hervorbringt, sind sie nicht sofort reif.
🌱 Wenn sie reif sind, werden sie nicht sofort gegessen.
Wir können unser Bäumchen wässern und düngen; aber es hilft nicht, daran zu ziehen. Wachstum braucht auch Geduld. Und oft bringen gerade die langsam wachsenden Pflanzen die besseren Früchte. 🍏
Kennen Sie das? Es läuft einfach nicht mehr. Alles strengt doppelt an, dauert länger als üblich. Alle nerven nur noch, Sie sind schnell auf 180. Sie arbeiten immer mehr, aber die Arbeit stapelt sich trotzdem, Fehler häufen sich, Dinge werden vergessen, kein Land in Sicht, der Druck und der Frustpegel steigen.
Dann hilft es oft nicht, noch härter zu arbeiten, sondern das Gegenteil zu tun: eine Auszeit nehmen und "die Säge schärfen". So nennt Stephen Covey den letzten seiner "7 Wege zur Effektivität".
Er nimmt dabei alle vier Dimensionen des Menschseins in den Blick:
Sie sind alle wichtig, um die eigene Leistungsfähigkeit zu erhalten: Was tut mir gut? Was stärkt mich? Was füllt meine Akkus auf? Wie werde ich die Anspannung am besten los? Was gibt mir Orientierung? Investiere ich meine Energie überhaupt in die Dinge, die mir wichtig sind - oder verbrauche ich sie sinnlos im Hamsterrad?
Mal raus, sich bewegen, Abstand gewinnen, die Perspektive verändern, die Prioritäten überprüfen, Energie tanken. Und mit der scharfen Säge holen wir die Zeit danach schnell wieder auf.
Noch besser: die Säge rechtzeitig und regelmäßig schärfen, damit sie garnicht erst stumpf wird.
"Ich dachte ich hätte es klar gesagt, und nun machen sie es doch wieder anders."
Schon mal erlebt? Leider ist das normal. Es gibt eine ganze Reihe (oder Kette) von Gründen, warum häufig andere nicht tun, was ich denke. Am schönsten hat das Konrad Lorenz auf den Punkt gebracht:
Gedacht heißt nicht immer gesagt,
gesagt heißt nicht immer richtig gehört,
gehört heißt nicht immer richtig verstanden,
verstanden heißt nicht immer einverstanden,
einverstanden heißt nicht immer angewendet,
angewendet heißt noch lange nicht beibehalten.
Konrad Lorenz (1903-1989)
Wie kann es dennoch gelingen? Indem man zuerst einmal diese Kette als normal und menschlich akzeptiert. Der Rest ergibt sich dann: Durch rückfragen immer wieder sicherstellen, dass die Botschaft angekommen ist und akzeptiert wird und beibehalten wird.
Säe einen Gedanken und ernte eine Tat;
säe eine Tat und ernte eine Gewohnheit;
säe eine Gewohnheit und ernte einen Charakter;
säe einen Charakter und ernte ein Schicksal.
Im Zentrum dieser Lebensregel steht die Macht der Gewohnheiten. Es sind mächtige, unbewusste Muster, die den Charakter prägen.
Wäre es da nicht klasse, lauter gute Gewohnheiten zu haben? Oder zumindest einige schlechte loszuwerden? Ist das möglich?
Ja! Die Lebensregel zeigt ja eine klare Richtung an. Nicht umgekehrt. Es folgen nicht aus dem Schicksal der Charakter und unweigerlich die Gewohnheiten und Taten. Am Anfang steht der Gedanke - der macht die Gewohnheit!
In "7 Wege zur Effektivität" schreibt Stephen Covey über die erste Gewohnheit effektiver Menschen, dem "Pro-aktiv Sein": "Es bedeutet mehr, als einfach nur die Initiative zu ergreifen. Es heißt, dass wir als Menschen selbst für unser Leben verantwortlich sind. Unser Verhalten leitet sich von unseren Entscheidungen ab, nicht von den gegebenen Bedingungen." Wir müssen also nicht so handeln, wie wir es tun, wir entscheiden uns dafür.
Diese Einsicht ist für den einen oder die andere zunächst emotional schwer annehmbar. Wir können nicht mehr die Umstände oder andere Menschen für unser Verhalten verantwortlich machen. Aber wenn wir sie annehmen, öffnet sich eine große Chance: Wir haben dann die Freiheit, uns immer wieder gegen solche Gewohnheiten zu entscheiden, die uns nicht guttun, und sie schrittweise zu ändern. Das ist bei festen Gewohnheiten nicht von einem Tag auf den anderen möglich. Aber mit Geduld und Ausdauer machbar.
Also: noch stärker als die Macht der Gewohnheit ist der Gedanke, denn der macht die Gewohnheit.